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Geschichte der Stadt Zwittau und ihrer Umgebung

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Ignaz und Joseph Gerlich aus Zwittau
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Herbert Gerlich

Foren-Profi

Beiträge: 221
Anmeldedatum: 24.12.2007
Wohnort: Frankfurt am Main
Beitrag Ignaz und Joseph Gerlich aus Zwittau. Verfasst am: 31.12.2008, 16:41    
  Antworten mit Zitat      
Liebe FamilienforscherInnen,

nachfolgend eine Liste von mir bekannten Daten zu obigen Gerlich:

Gerlich Alfred *1915

dessen Eltern:
Gerlich Johann
°° Schwab Antonia

dessen Eltern:
Gerlich Heinrich
°° Nagl Rosalia

dessen Eltern:
Gerlich Valentin
°° Randa Franziska

dessen Eltern:
Gerlich Ignaz + 6 Geschwister
°° 09.08.1785 Zwittau Hack Catharina, Tochter des Hack Wenzel aus Rokonitz/Böhmen

dessen Eltern:
Gerlich Josef + um 1785, Primator, Stadtrichter 1754 und Bürgermeister 1775 in Zwittau + 6 Geschwister
°° 1738 Zehmark Amalia + 1788

dessen Eltern:
Gerlich Lorenz Vorsteher der Tuchmacherzunft 1729 + 4 Geschwister
°° Christ Maria

dessen Eltern:
Gerlich Tobias
°° Blodig Maria

dessen Eltern:
Gerlich Gregor * 06.03.1633
°° Wilhelm Margarethe * 13.07.1636

Wie ich aufgrund der Ille-Nachforschungen feststellen konnte, besteht eine Verbindung zu unserer „Primator-Linie“, von der ich -wie ersichtlich- nur wenig Daten habe.
Kann jemand aus dem Forum weiterhelfen, was Daten und weitere Verbindungen angeht? Ich bin –wie immer- sehr dankbar!
Allen ForscherInnen einen guten Übergang ins Neue Jahr und viele neue Erkenntnisse Ihrer Familien!
Herbert

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Herbert Gerlich
D 60388 Frankfurt am Main
FN: Gerlich, Ille, Makowsky, Tempes aus Zwittau und Umgebung
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Herbert Gerlich

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Beiträge: 221
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Wohnort: Frankfurt am Main
Beitrag Aw.: Ignaz und Joseph Gerlich aus Zwittau. Verfasst am: 14.01.2009, 19:58    
  Antworten mit Zitat      
Hallo zusammen,
nachfolgend eine kleine "Köstlichkeit" aus dem Jahre 1738 beim Studium über meine Familie:

Das Zwittauer Eheprotokoll vom Jahr 1738 meldet, daß im Jahr 1738 „zwischen dem wohledlen und hochgeehrten Herrn Josef Gerlich als Bräutigam an einem, und der edlen, vornehmen und tugendsamen Jungfrau Amalie, des wohledlen, fürsichtigen und wohlweisen Herrn Andreas Anton Zehnmark, dermaligen Primators und Mitbürgers eheleiblich erzeugte Tochter als Jungfer Braut, am anderen Teil“, eine aufrichtige Eheberedung verabredet und beschlossen wurde. Die Mutter des Bräutigams verspricht ihrem Sohn das Bürgerhaus, doch behält sie sich „wegen annoch habenden gesunden Leibeskräften die Bewirtschaftung des Hauses vor, doch soll das Brautpaar in dem oberen Zimmer die Wohnung beziehen.“ Der Vater der Braut verspricht dem Bräutigam eine Hilfssteuer von 200 Fl., für die damalige Zeit eine respektable Mitgift. Im Jahr 1749 übernimmt Josef das Haus von seiner Mutter um 1000 Fl.Rh. Von diesem Haus hören wir, daß es im Jahr 1717 Lorenz Gerlich, der Vater des Josef, von Franz Krist um 1000 Fl. kaufte. Das Haus lag neben dem damaligen Gemeindehaus, dem heutigen Gasthaus zum weißen Rössel, welches im Jahr 1786 der Glaselsdorfer Erbrichter Karl Lamatsch kaufte. Nach dem Tod des Lorenz überging das Haus in den Besitz der Mutter Anna unter der Bedingung, daß, wenn sie es nicht selbst halten könne oder wolle, es der Sohn zu übernehmen habe. Josef kaufte im Jahr 1749 von seinem Bruder, dem Kooperator Tomas Gerlich 3 Ruthen Acker, die diesem als Erbteil zugefallen war, um 1000 Fl.Rh. und im Jahr 1762 nach seiner Schwiegermutter Appolonie Zehnmark 1 Ruth Acker samt Scheuer um 300 Fl. (L 55). Er war also, wie wir sehen, ein wohlhabender Mann, aber zugleich ein Mann, der sich besonderen Ansehens erfreute. Er hatte, wie es aus der Anrede im Ehevertrag hervorgeht, studiert, sich aber dann dem Gewerbe gewidmet. Im Jahr 1754 erscheint er als Stadtrichter, im Jahr 1755 das erstemal als Bürgermeister. Damals stand an der Spitze des Rates der Primator, ihm zur Seite 3 Räte, die als Secundus, Tertius und Quartus (2., 3. und 4.) ihn in der Ausübung des Bürgermeisteramtes unterstützten. Diese Würde bekleidete er bis an sein Lebensende, das im Jahr 1779 erfolgte. In diesem Jahr überging der ganze Besitz, das Bürgerhaus, 3 Ruthen Acker, eine Wiese im Stadtbusch und 2 Scheuern, in den Besitz der Witwe Amalie, nach deren im Jahr 1783 erfolgten Ableben das Haus der Sohn Ignaz übernahm. Dieser starb schon im Jahr 1786. In diesem Jahr wird das Haus dem Schneidermeister Anton Ille aus Krönau verschrieben (M 202), dem es von seiner Frau Katharia, Witwe nach Ignaz Gerlich verheiratet worden war. Das Haus trägt heute die Nr. 140 und ist Eigentum des Herrn Julius Freisler.
Quelle: „Beiträge zur Geschichte der Stadt Zwittau und ihrer Umgebung“, heraugegeben 1937 von Ing. Bruno Lick, Zwittau. Im Selbstverlage, Druck von M. Morvay, Zwittau. Beinhaltet Nachforschung über Zwittauer Familien, hier Name „Gerlich“ auf den Seiten 135 bis 140.

Der Rheinische Goldgulden war bis in die Neuzeit von zentraler Bedeutung für das deutsche Geldwesen. Er entwickelte sich zur verbreitetsten Fernhandelsmünze in Böhmen, Ungarn, Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Spanien und Frankreich. Nicht nur Gold-, sondern auch Silbermünzen wurden in ihrem Wert nach rheinischen Gulden bewertet und damit ihr Kurs (Zahlwert) festgesetzt.

Die Jahresmiete in der Augsburger Fuggerei beträgt bis zum heutigen Tag einen Rheinischen Gulden (heute 0,88 Euro).
Quelle: Wikipedia, Rheinischer Gulden

Herbert
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