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Geschichte der Stadt Zwittau und ihrer Umgebung

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Schönhengster Kopfputz bei Frauen
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Thomas

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Beitrag Schönhengster Kopfputz bei Frauen. Verfasst am: 13.06.2007, 19:17    
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Hallo miteinander,

Bei diesem Text habe ich Verständnisschwierigkeiten.

Die Knöpfe
Die älteste Kleidertracht war bei Frauen die Köpfe als Kopf-
putz
und im Winter der lange Fuchspelz; die Köpfe trugen
die Weiber an Festtagen, als Gefatterin Patin und bei
Hochzeiten als Brautweiber, eine gefallene Person, die
bei ihrer Ehe keinen Kranz tragen durfte, musste auch eine solche Knöpfe aufsetzen.


Stimmt die Übertragung?
Nannte man den Kopfputz sowohl Köpfe als auch Knöpfe? Verwirrt

Gruß
Thomas

Zuletzt bearbeitet von Thomas am 02.03.2011, 14:55, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Sturma

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Beitrag . Verfasst am: 14.06.2007, 09:56    
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Guten Tag Thomas,

Ganz offensichtlich bezieht sich der Text auf den Kopfputz der Frauen. Warum er "die Knöpfe" genannt wird, weiß ich auch nicht. Vielleicht ist es eine Art Kopftuch, das verknotet (verknüpft) wird? Die Art Tücher zu tragen ist eine sehr alte Kleidungsgewohnheit. Alleridings sind das nicht Kopftücher im herkömmlichen Sinne, sonder große Tücher, mit denen der Kopf regelrecht eingebunden wurde. Überreste davon findet man noch sehr häufig. Ich denke nur an die zu keinen Stoffstreifen verkommenen Stirntücher der Abendmahlstrachten und die langen Kopfbänder der gewöhnlichen Trachten in dem von mir hauptsächlich beforschten Trachengebiet Minden-Schaumburg.
Interessant ist allerdings, dass diese Kopfbedeckung der Brautkrone gegenübergestellt wird, die ja das Merkmal der unverheirateten, d.h. jungfräulichen Mädchen ist. Die gefallenen Personen durften eben einen Kranz nicht tragen. Das ist mit gewissen Ausnahmen im gesamten deutschen Sprachraum (und vermutlich darüber hinaus) so.
Gibt es keine Abbildung? Ich wäre einmal sehr an dem gesamten Text interessiert und würde auch gerne wissen, wo der Originaltext sich befindet. In der einschlägigen Trachtenliteratur habe ich bisher nichts darüber gelesen.
_________________
Herzliche Grüße

Jürgen (Sturma)

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Giselap

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Beitrag . Verfasst am: 14.06.2007, 12:06    
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Hallo Thomas und Jürgen,

beim Lesen Deines eingestellten Textes, Thomas, mußte ich gleich an die sog. "KNIPF" (auch Knipfe oder Knüpfe genannt) denken, die eine Vorläuferin des später "Sachs" (Sax) genannten Kopftuches der Schönhengsterinnen war. Eigentlich dachte ich auch, daß ich ein Bild einer Knipfträgerin hätte, konnte dieses aber a) in der Kürze der Zeit leider nicht wiederfinden (jaja, ich weiß, wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen Zuzwinkern ) und wüßte b) so ad hoc auch gar nicht wie ich selbiges hier in dieses Antwortkästchen bekäme, wenn ich es denn hätte (PC-technisch leider nicht immer ganz auf der Höhe Verwirrt ).

So muß es eben für den Augenblick eine Beschreibung aus meinem Gedächtnis tun, also:

Bei der KNIPF dürfte es sich um ein großes, wohl eher rechteckiges Tuch gehandelt haben, dessen Enden wie auch immer gestärkt gewesen sein müssen, damit sie nach dem Verknoten im Nacken zweiflüglich zwischen Kopf und Schulter abstanden. Auf der Abbildung war die Knipf schlicht weiß, eventuell mit Lochstickerei an den Rändern der Enden. Das wie auch die Art des Knüfens dieses Tuches war auf dem Bild leider nicht so genau auszumachen. Ich selbst kann mir ja noch nicht einmal den Sachs vernünftig (richtig) binden und trage dann statt dessen unkorrekterweise meistens das eigentlich nur bei jungen, unverheirateten Mädchen übliche rote Schleifenband, um meine langen Haare zu bändigen Traurig

Zum Abschluß noch ein Zitat aus einem Aufsatz von Fritz Glotzmann über die Schönhengster Bauernhochzeit:

"Die Brautweiber bildet er [A.T. v. Rauhenstein, um 1900] mit Knüpfe (die bereits Fritscher erwähnt) und mit der Crepinhaube ab. Zwei Formen, nicht mit dem "Sächs" oder den Biedermeierhauben der Bürgerinnen zu verwechseln, die sich nicht bis in unsere Zeit erhalten hatten."

Du hast also mit Deiner Vermutung, daß es sich bei der im Text fälschlicherweise (Hör-/Schreibfehler?) erwähnten "Knöpfe" um eine Art Kopftuch handelt, durchaus richtig gelegen, Jürgen.

Gruß aus Hamburg,

Gisela
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Sturma

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Beitrag . Verfasst am: 14.06.2007, 12:23    
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Guten Tag Gisela,

vielen Dank für Deinen Beitrag und Deine Erklärungen. Ich nehme an, dass Du sozusagen eine Fachfrau für die Schönhengster Tracht bist? Ich bin einem Gedankenaustausch ebenso interessiert wie an konkreten Informationen zur Schönhengster Männertracht. Ich würde mir sehr gerne einmal eine solche Tracht anfertigen lassen, allein es fehlt am fachlichen Hintergrund, wie Schnitte, Material, Farbe etc. pp. Selbst die offiziellen Stellen des Schönhengster Heimatbundes schweigen sich da aus. Ich frage mich nur, wo die Trachtengruppen ihre Kleidung herbekommen. Vielleicht kannst Du mir weiterhelfen?

Hast Du Dich schon einmal mit den fränkischen Trachten im Vergleich zu den Schönhengster Trachten beschäftigt? Ich weiß aus meiner Region, dass die Grenzen der volkundlichen LAndschaften sehr alt sind und daher eben auch der Einfuß auf Kleidung, Sprache und Möbel. Wäre sicher mal ein interessantes Thema.

Weißt Du etwas von den Trachetn zu den unterschiedlichen Anlässen, wie z.B. Trauer, Abenmahl, Beerdigung, höchste Feiertage?
_________________
Herzliche Grüße

Jürgen (Sturma)

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Giselap

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Beitrag . Verfasst am: 14.06.2007, 13:21    
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Grüß Dich, Jürgen,

also, als Fachfrau in Sachen Schönhenster Tracht würde ich mich nicht gerade bezeichnen wollen. Da gibt es sicher berufenere, kompetentere Leute unter den gebürtigen Schönhengstern. Allerdings sah ich mich vor etlichen Jahren (als mein Mann und ich noch aktive Mitglieder der Schönhengster Sing- und Spielschar waren) gezwungen, mich in der Trachtenfrage schlau zu machen, da wir uns in geliehenen Trachten einfach nicht wohlfühlen. Will heißen, ich fühlte mich zum Selbernähen, -sticken und -häkeln (statt klöppeln) verdonnert. Naja, und da muß man schon Gott und die Welt mit Fragen löchern, um an die benötigten Informationen zu kommen... Learning by doing sozusagen!

Besonders beim Nähen habe ich mich dann unbeabsichtigt allerdings so dummerhaftig angestellt (meine ersten Trachtennähversuche), daß die inzwischen leider verstorbene Siegfriede Richter mir selbiges unentgeltlich(!!) abgenommen hat. Und wo sie gerade dabei war, hat sie mir meine Unterländer Schürze, den Spiegel und die Rückenpartie des Leibchens (Mieder) gleich auch noch perfekt bestickt. Glück muß der Mensch haben!!!

Die Männertracht aus schwarzem Tuch (auch braun und grün möglich) haben wir dann in Österreich schneidern lassen. Der Trachtenschneider hat den Schnitt "einfach" perfekt von einer mitgebrachten Männertracht (Janker und Kniebundhose) abgenommen, den passenden Stoff auch für die rote Paspelierung des Jankers hatte er natürlich am Lager. Die "Silberknöpfe" für den Janker und die Schuhschnallen haben wir ebenfalls fertigen lassen. Trachtenhemden und -kniestrümpfe gibt es immer noch passend in Österreich zu kaufen. Weste war bei der Spielschar nicht angesagt, gehört aber eigentlich auch dazu. Das Ganze geht relativ gut ins Geld, ist aber immer noch entscheidend billiger als in (Nord-)Deutschland nähen zu lassen!!

Solltest Du eine genauere Trachtenbeschreibung wollen, laß es mich bitte wissen; könnte aber wohl bis Anfang nächster Woche für die Antwort brauchen, da ich u.a. noch meine Nordheide-Arbeitstracht für den Einsatz am Lehmbackofen des Freilichtmuseums am Kiekeberg am kommenden Wochenende herrichten muß und wir am Freitag auch noch dafür eine Einsatzbesprechung haben.

Mit Trachtenvergleichen habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt, würde mich aber wohl schon dafür interessieren, wenn mein Tag mehr als 24 Std hätte. Solltest Du darüber schon Information haben, wäre ich Dir für eine Übermittlung derselben sehr dankbar.

Und ja, es gibt außer der grundsätzlichen Unterscheidung zwischen Arbeits- und Festtagstrachten (Material, Farbe, Schnitt) auch noch diverse Trachtenstücke, die so nur zu bestimmten Anlässen getragen wurden. Bei den Frauen betraf das in der Ragel die Schürzen und den Kopfputz. Da kenne ich mich bei den Nordheidetrachten allerdings wesentlich besser als bei der Schönhenster Tracht aus.

Gruß,

Gisela
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Thomas

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Beitrag . Verfasst am: 14.06.2007, 13:25    
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Sturma hat Folgendes geschrieben:
... Gibt es keine Abbildung? Ich wäre einmal sehr an dem gesamten Text interessiert und würde auch gerne wissen, wo der Originaltext sich befindet. In der einschlägigen Trachtenliteratur habe ich bisher nichts darüber gelesen.
Hallo Jürgen,
ich hatte die Links doch in der Ankündigung zu einem neu eingestellten Artikel Kleidertracht in Blumenau und Dittersbach eingefügt, auf die Du geantwortet hast. Den ganzen Artikel musst Du unbedingt lesen, linke Spalte aus dem Blumenauer Gedenkbuch, rechte Spalte Dittersbach, viele schöne Abbildungen. beides aus den Zwanziger Jahren.

Bei der Bezeichnugn Knöpfe handelt es sich wohl nicht um einen Schreibfehler, sondern um eine Dittersbacher Dialekt Bezeichnung.
Nur was mich irritiert hat, war dass auch im selben kurzen Text die Bezeichnug „Köpfe“ ohne n dafür benutzt wurde.

Gruß
Thomas
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Sturma

Moderator

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Beitrag . Verfasst am: 14.06.2007, 14:07    
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Lieber Thomas, Danke für den Hinweis ich hatte den link nicht gesehen in der Eile.


Liebe Gisela,

das wäre wunderbar, wenn Du mich mit den entsprechenden Informationen für eine Unterländer Männertracht versorgen könntest. Ich warte gerne bis Du Zeit hast. Produzenten und Lieferanten dürften nicht so ein Problem werden, da ich sehr gute Verbindungen über ganz Deutschland habe. Es gibt da vom Landestrachtenverband Niedersachsen auch so einen hilfreichen bezugsquellennachweis.

Welche Verbindungen hast Du zum Schönhengstgau?

In der Zwischenzeit kannst Du ja mal überlegen, ob wir uns zufälligerweise beim Tag der Niedersachsen in Cuxhaven treffen. ich nehme an, dass Du sehr aktiv in der Trachten- und Volkstanzarbeit steckst und Du wahrscheinlich auch die wichtigsten Leute der Trachten- und Volkstanzszene in der Nordheide kennst, wie z.B. Erwin Luttmann.
Ich bin übrigend der stellvertretende Vorsitzende des Landestrachtenverbandes Niedersachsen e.V.
Großes Lächeln
_________________
Herzliche Grüße

Jürgen (Sturma)

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Thomas

Moderator

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Beitrag . Verfasst am: 14.06.2007, 14:25    
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Sturma hat Folgendes geschrieben:
Welche Verbindungen hast Du zum Schönhengstgau?


Lieber Jürgen,

Gisela hat hier geschrieben:
Vorstellung eines neuen Mitgliedes

Gruß
Thomas
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Burkhard Goetzl

Moderator

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Wohnort: Laubach
Beitrag Schönhengster Tracht. Verfasst am: 14.06.2007, 18:01    
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Ein freundliches Hallo der Trachtenrunde,
auf der Seite www.porstendorf.de.vu findet Ihr unter Unsere Tracht ein Beitrag zur Schönhengster Tracht und ganz unten unter Porstendorfer Trachenträger kommt Ihr zu einem Bild mit der Schönhengster Tracht so wie sie heute zu besonderen Anlässen von den Porstendorfern und ihren Nachkommen getragen wird.

Mit freundlichen Grüßen
Burkhard (Götzl)
www.goetzl.de.vu

Zuletzt bearbeitet von Burkhard Goetzl am 16.06.2007, 10:51, insgesamt einmal bearbeitet
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Thomas

Moderator

Beiträge: 985
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Wohnort: Eßlingen am Neckar
Beitrag Knöpfe, Knüpfe, Knipfe, Knippe; aber auch Knöpfe=Köpfe. Verfasst am: 14.06.2007, 23:19    
  Antworten mit Zitat      
Hallo miteinander:

auf der Seite: Unsere Tracht
steht:
Um den Kopf binden sie ein feines weißleinenes Tuch, anderthalb Ellen lang, und eine halbe Elle breit.
Dasselbe wird am Nacken so geknüpft, daß die beiden Enden über die Schultern in gleicher Länge herabhängen.
Diesen Putz nennen sie die Knippe.


Hoppla, da haben wir ja noch einmal ein Wort für das gleiche. Wir halten also fest:
Knöpfe=Knüpfe=Knipfe=Knippe!, Aber auch Knöpfe=Köpfe. Alles Bezeichnungen für die gleiche Art des Kopfputzes!?

Ich will noch das dazugehörige Bild nachtragen:
Der ganze Artikel steht hier: Kleidertracht in Blumenau und Dittersbach


Die Knöpfe
Die älteste Kleidertracht war bei Frauen die Köpfe als Kopf-
putz und im Winter der lange Fuchspelz; die Köpfe trugen
die Weiber an Festtagen, als Gefatterin Patin und bei
Hochzeiten als Brautweiber, eine gefallene Person, die
bei ihrer Ehe keinen Kranz tragen durfte, musste auch eine solche Knöpfe aufsetzen.


Aber das obige Bild zeigt wohl keine Knöpfe?
Das sind doch die hier, oder? Die Bildzuordung ist im Gedenkbuch (Original, siehe unten) nicht eindeutig



Weiter geht’s im Text!
Der Weiber-Fuchspelz.
Diesen lange Fuchspelz trugen meistens wohlhabende Weiber. Dieser Pelz war mit grauem Tuch überzogen und mit braunem Fuchsfell eingefasst. Sie trugen damals rote Strümpfe und Steckschuhe mit großen Schnalle von Messingblech. Diese Kleidertracht wurde von alten Frauen bis um das Jahr 1820 getragen, bei jüngeren war der Bund, die Rockschüre schon abgeschafft. Die Röcke waren von hiesigen Webern aus Schafwolle und Leinengarn gearbeitet und waren rot, grün u. braun. Die Schürzen waren sehr bunt gestraußt. Die alten Weiber hatte die Röcke nach unten mit sehr breiten Seidenschüren besetzt.

Der Kürschner Pelz.
Die Weiber haben den Kürschnerpelz getragen, wie die obenstehende Frau zeigt.
Um das Jahr 1820 trugen die Weiber keinen Kürschnerpelz. Diese Pelze wurden bei den hiesigen Kürschnern
verfertigt auch unten an Röcken die Schnüre waren schon abgekommen.

Muss diese hier darunterstehende Bild also zu diesem Kürschnerpelz-Text? Was zeigt es genau. Welcher beschreibende Text sollte hier dazu?



Die ganze Originalseite:


Gruß
Thomas

Zuletzt bearbeitet von Thomas am 16.06.2007, 07:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Giselap

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Beitrag . Verfasst am: 15.06.2007, 06:19    
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Guten Morgen, Jürgen!

Deine nachgeholte Vorstellung, erspart mir ja nun die Frage, was Dich nach Italien verschlagen hat Cool .

Bevor der Kiekeberg ruft, will ich aber ganz schnell noch auf Deine mail antworten. Also, in Cuxhaven werden wir uns wohl nicht sehen, da wir seit meinen gesundheitlichen Problemen (ich gehe derzeit nämlich im wahrsten Sinne des Wortes leider am Stock Traurig ) nur noch passive Mitglieder des VTK (das sind die mit den enorm hohen Zylinderhüten) sind und daher kräftezehrende Umzüge und Tänze in der Regel meiden. Da geht es mir als "Großmutter/Altenteilerin" auf dem Pringen-Hof im Freilichtmuseum eindeutig besser. Muß ich dort laut "Ehe-/Übergabevertrag" unseres "Sohnes" doch nur noch "nach Vermögen auf der Hofstelle arbeiten" und kann mich zwischendurch mit etwas Glück auch einmal ausruhen, denn wie die meisten alten Norheidehöfe ist auch der "unsrige" personell meistens leider eher unterbesetzt.

Pfeil Hinsichtlich der Infos zur (Unterländer) Männertracht, würde ich vorab gern von Dir wissen, was für eine Art Tracht Dir denn so vorschwebt. Thomas und Burkhard haben dazu ja schon einiges an Informationen ins Forum gestellt. Einen Schnitt habe ich leider für keine (der für Uwes Tracht ist damals beim Schneider in Österreich verblieben). Ich könnte allerdings versuchen, meinen Mann zu überreden, Dir die Seinige bei Bedarf für eine gewisse Zeit zur Verfügung zu stellen, damit "Dein" Schneider ein Schnittmuster davon abnehmen kann, solltest Du Dich für diese Art Tracht entscheiden. Alles andere wird mit Sicherheit komplizierter!

Übrigens denke ich, daß wir uns vor etlichen Jahren schon einmal von Angesicht zu Angesicht über Trachten, insbesondere Deine Schaumburger und meine nachgenähte und bestickte Goldbrokat-Mütze (mache nun schon nebenbei seit Jahren wieder eine; das dauert!!) sowie über die Herstellung unserer hohen Zylinder, in Celle ausgetauscht haben.


Regnerischen Morgengruß aus Hamburg,

Gisela
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