hier im Forum werden in vielen verschiedenen Diskussionssträngen Vorfahren gesucht, Personendaten verglichen, manchmal Verbindungen gefunden usw.
Das Ganze ist toll - ich habe auch schon gute Informationen bekommen und hoffentlich auch ein paar aus meiner Datensammlung weitergeben können.
Aber das bleibt immer Stückwerk - verteilt auf viele verschiedene Ahnendatenbanken der unterschiedlichen Forumsmitglieder.
Meine Überlegung ist, ob es Sinn machen und vom Aufwand und der Bereitschaft der Forenmitglieder her machbar sein könnte, dass wir auf einer geeigneten Ahnenforschungsseite eine gemeinsame Ahnendatenbank der Familien des Schönhengstgaus aufbauen. Gibt es da Interesse daran?
Mal das, was ich mir konkret vorstelle:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten im Internet, seine Ahnendatenbank zu erstellen und zu pflegen (z. B. Geneanet, ancestry, Rootsweb und ähnliche). Eine Reihe dieser Dienste sind kostenlos, wenn man sich registriert und es gibt teilweise die Möglichkeit, dass mehrere Personen, die entsprechenden Zugang haben, gemeinsam an einer Datenbank arbeiten (also z. B. Personen und Zweige hinzufügen und verändern). Besucher können die Daten lesen, aber nicht verändern.
Ich kann mir vorstellen, das wir bei einem geeigneten Dienst eine Ahnendatenbank für den Schönhengstgau (oder erstmal für den Bezirk Zwittau) anlegen - wer auch immer das macht. Derjenige, der das macht, gibt anderen Forschern, die mitarbeiten wollen und vertrauenswürdig sind, eine Freigabe zur Veränderung und zum Hinzufügen weiterer Daten. Wir werfen dadurch unsere Forschungsergebnisse zusammen und stellen die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Familien und ihre Vorfahren gemeinsam zusammen. (Also eine Art Wiki, aber mit beschränktem Zugang zur Veränderung.) Lesen können die Daten dann alle, die angemeldet sind (auch die, die nichts verändern können.) - Wer möchte, kann dann hier über's Forum Anmerkungen machen und neue Personen nennen, die einer derjenigen, die Schreibzugang haben, in die Datenbank eingibt.
Hat da jemand Interesse dran?
Es würde auch bedeuten, seine eigenen "gesammelten Werke" öffentlich zugänglich zu machen - aber eben noch eine Hand drauf zu haben, wenn Daten verändert werden.
Ich persönlich habe kein Problem damit, meine gesammelten Daten für ein solches Projekt zu "sozialisieren" - also öffentlich zugänglich zu machen. Falls die Kirchenbücher der mich interessierenden Pfarreien online sind, helfe ich auch gerne bei der Auswertung und Eingabe in eine Datenbank.
Das ist jetzt nur eine Frage, ob das überhaupt gewünscht ist und ob es da ein konkretes Interesse an einer Mitarbeit bei einem solchen Projekt gibt. Allein werde ich das nicht machen, aber gerne mitarbeiten, falls es in Angriff genommen werden sollte.
So, dann diskutiert mal schön

Bin auf das Ergebnis gespannt.
Viele Grüße
Bärbel