Lieber Mario,
in den Grundbüchern kann man manchmal bei den späteren Einträgen Angaben zu der Größe der Ackerfläche finden. Aufschluss über die relative Größe gibt aber oft die Position in den alten Grundbüchern. Erbgricht immer am Anfang, dann die Nahrungen oder Gründe. mehr oder weniger alle von ähnlicher Größe, dann die Gärtler, Kleingärtler etc.
Hier noch ein interessanter link:
http://bmsj.eu/index.php?option=com_con ... =3&lang=de
Ich bin mir noch nicht ganz klar darüber, welche Angaben tatsächlich gemacht wurden. Da sind in der ersten Spalte die Stücke erwähnt, dann die Klassen, wobei ich nicht weiß, was die erste Abkürzung bedeutet, Mark? Dann heißt es ja wohl 8tl (Achtel). Am Ende des Dorfes werden dann die Flächen in Lahnen und 8tl Lahnen umgerechnet, wobei man hier auch wieder wissen müsste, wie groß eine Lahne zu der Zeit war, ob es überhaupt ein fixes Mass war oder noch der alten Einteilung folgte, nämlich, dass eine Lahne so groß war, dass eine Familie davon leben konnte. In Anhängigkeit zur Bodengüte waren daher die Lahnen unterschiedlich groß.
Ich nehme an, dass irgendwer sich darüber schon mal ausgelassen hat, aber wer? Es gibt bestimmt ein schlaues Buch.....
Im Register werden ja auch díe Städte erfasst, damit auch die Handwerker (sehr aufschlussreich) und die Juden.
Es bleibt also interessant.