Hallo,
vor einiger Zeit habe ich diesen Beitrag auf der Website der Stadt Zwittau gelesen. Dort wird ausführlich aus der Stadtchronik aufgelistet, was sich in den Jahren 1938-1945 in Zwittau ereignete. Für alle, die sich dafür interessieren, hier der Link zur tschechischen Website
https://www.svitavy.cz/o-meste/aktualne ... -vitezstvi
die man sich dann mittels einer Übersetzungsapplikation seiner Wahl übersetzen kann,
oder hier z.B. - selbstverständlich ohne jegliche Garantie für die Richtigkeit der Übersetzung - die Übersetzung von google translate:
https://www-svitavy-cz.translate.goog/o ... r_pto=wapp
Weil im Forum die Frage gestellt wurde, wie das mit den Lagern in / bei Zwittau nach dem Weltkrieg war, wo deutschsprachige Menschen interniert wurden, hier ein Link zu einer tschechischen Bachelorarbeit der Uni Hradec Králové, wo auf S.45-54 auch ein bißchen etwas zu den Lagern steht, auf S.46 ist eine Liste.
(Die Website theses.cz wird laut Uni Olmütz von der Uni Brünn betrieben.)
https://theses.cz/id/94hdtv/STAG67021.txt
Grüße
Zwittau 1938-1945, und 1946
Moderator: Thomas
Re: Zwittau 1938-1945, und 1946
Danke liebe Catherina für diesen Hinweis. leider sind die Übersetzungen nicht optimal. Aber man kann so manches herauslesen.
Zwittau 1941 ist zwar mein Geburtsort (im Spital). Aber mein Interesse gilt Rudelsdorf. Dort wurden mir ähnliche Aufzeichnungen gezeigt, aber nicht in dieser Fülle. So entschied ich in meiner "Geschichte von Rudelsdorf und seiner Grunherrren", dem "Grundherren" Erste Tschechische Republik und dessen Deutsche Annexion" ein eigenes Kapitel zu widemen. Natürlich kommen auch Hausnummern und die Namen der damaligen Besitzer aus Rudelsdorf vor.
"Vertreibung" wild oder organisiert ist etwas anderes. Auffallend in Zwittau ist aber der extrem starke Durchzug von Deutschen aus anderen Regionen und erst später aus dem Schönhengst.
Leider bin ich in Tschechisch ein Laie. Aber interessant wäre zu erkunden, von welchen Dörfern die durchziehenden Überlebenden der Todesgerichte kamen.
Werner aus Wien
Zwittau 1941 ist zwar mein Geburtsort (im Spital). Aber mein Interesse gilt Rudelsdorf. Dort wurden mir ähnliche Aufzeichnungen gezeigt, aber nicht in dieser Fülle. So entschied ich in meiner "Geschichte von Rudelsdorf und seiner Grunherrren", dem "Grundherren" Erste Tschechische Republik und dessen Deutsche Annexion" ein eigenes Kapitel zu widemen. Natürlich kommen auch Hausnummern und die Namen der damaligen Besitzer aus Rudelsdorf vor.
"Vertreibung" wild oder organisiert ist etwas anderes. Auffallend in Zwittau ist aber der extrem starke Durchzug von Deutschen aus anderen Regionen und erst später aus dem Schönhengst.
Leider bin ich in Tschechisch ein Laie. Aber interessant wäre zu erkunden, von welchen Dörfern die durchziehenden Überlebenden der Todesgerichte kamen.
Werner aus Wien